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Die Ehrenlokführer - Ausbildung
gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil und schließt mit
einer Prüfung ab. Der Umfang der mindestens zehntägigen Ausbildung sowie der
abschließenden Prüfung richtet sich im Wesentlichen nach den betrieblichen
Gegebenheiten des jeweiligen Ausbildungsträgers und wird von diesem
eigenverantwortlich gestaltet. Das für die Ausbildung von Ehrenlokführern
verantwortliche Lehrpersonal verfügt entweder über eine abgeschlossene
Ausbildung im technischen Bereich des Eisenbahnbetriesdienstes, ein
abgeschlossenes Studium eines mit dem Eisenbahnbetrieb unmittelbar
in Verbindung stehenden Ingenieurberufs oder ein vergleichbare Qualifikation.
Ziel des Ehrenlokführer – Lehrgangs ist die Befähigung, unter Aufsicht und Anleitung eine Zugfahrt mit der jeweils gewählten Traktionsart durchführen
zu können.
- Theoretische Unterweisung
- Den Lehrgangsteilnehmern werden schriftliche Unterlagen (nach Möglichkeit
Bereits vor Lehrgangbeginn) über die wesentlichen Lehrinhalte übergeben
Sowie weiter gehende Quellen zum Eisenbahnbetriebsdienst, der Sicherheitsbestimmungen, des Signalwesens sowie der jeweiligen Lokomotivetechnik zur Verfügung gestellt oder zugänglich gehalten.
b) Der theoretische Teil der Ehrenlokführer – Ausbildung umfasst insgesamt
mindestens einen Tag des gesamten Lehrgangs, wobei dessen Schwerpunkte
grundsätzlich ganz am Beginn der Veranstaltung stehen sollen.
- Zu den Lehrinhalten des theoretischen Teils gehören:
l Belehrung über Arbeitsschutz und Verhalten im Gleisbereich sowie in der
Nähe von Eisnbahnfahrzeugen unter Berücksichtigung der örtlichen
Verhältnisse,
l Verhalten bei Dienstantritt und auf der Lokomotive, Verhältnis des
Lehrgangsteilnehmer zum Lehrpersonal, allgemeine Verhaltensregeln bei
Störungen.
l Unterricht über das Bauprinzip und die Wirkungsweise der jeweiligen
Traktionsart sowie der damit in Verbindung stehenden Sicherheitsbestimmungen, (z.B. bei der Dampflokomotive die Voraussetzungen für den Betrieb nach der Eisenbahn – Bau – und Betriebsordnung
["8 Gebote"] sowie die Bedeutung und Behandlung des
Wasserstandsanzeigers),
l Aufbau und Wirkung der Bremsanlage sowie
l Unterweisung im Signalwesen der zu befahrenden Strecke(n) und von
Notsignalen sowie der wichtigsten Rangiersignale, ggf. auch bei Nacht
2. Praktische Teil
a) Die in der Theorie vermittelten Kenntnisse werden in der Praxis
fortwährend vertieft.
b) Im Mittelpunkt des praktischen Teils steht das Fahrtraining mit der
Lokomotive vor dem Zug im laufenden Betriebsdienst.
- Die Durchführung der mit dem Zugbetrieb im Zusammenhang
Stehende Tätigkeiten, wie z.B. das Kuppeln und Entkuppeln, die Beteiligung
an der Durchführung der Bremsprobe, die Versorgung sowie weitere
Behandlung der Lokomotive u.s.w. sollen dem Lehrgangsteilnehmer
ermöglicht werden.
- Teilnehmern der Ehrenlokführer – Ausbildung soll Gelegenheit zur
aktiven Teilnahme an der Auf – und Abrüstung der im Betriebsdienst
gefahrenen Lokomotive gegeben werden.
Die Ehrenlokführer-Ausbildungsträger Adressen.
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